Noch ziehen wir in jede Schlacht ...

Zentraler Punkt der Arbeit ist die Würdigung und behutsame Entmachtung der Schutz- und- Abwehrmechanismen des Paares. Dieser Teil des Prozesses stellt die höchsten Anforderungen an Integrität und Feingefühl des Therapeuten. Entscheidend ist hier - neben der richtigen Technik - vor allem die innere Haltung.

In diesem Modul über Sie den Umgang mit der Schutz- und- Abwehrhaltung der Partner:

  • Die „unparteiisch - allemphatische Grundhaltung“ des Therapeuten:

    • Eigene Grenzen erkennen, anerkennen und definieren
    • Menschenbild, Werte und Prämissen der eigenen Arbeit
    • Rolle und Verantwortung des/der Therapeut_in
    • Fähigkeit zur Triangulierung als zentrale therapeutische Kompetenz bei der Arbeit mit Paaren
  • Umgang mit Krisensituationen
  • Identifikation und Auflösung maladaptiver Verhaltenszirkel
  • Das Modell der „Streit Acht“ nach Prof. D. Revenstorf
  • Vertiefung des tiefenpsychologischen Modells der Abwehr
  • Umgang mit unbewussten Ängsten und Bedürfnissen hinter der Abwehr 
  • Aufspüren, Benennen und Integrieren von Bindungsambivalenzen

Mein alter Grundschullehrer, Herr Schulze sagte: "Es ist nicht wichtig, wer angefangen hat - wichtig ist wer anfängt aufzuhören."